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Physiotherapie bei Mukoviszidose
Atmen bis zum 'geht nicht mehr'
Um den zähen Schleim zu lockern finden auch physiotherapeutische Übungen Anwendung. Die Patienten lernen, mit Hilfe spezieller Atemtechniken - beispielsweise der autogenen Drainage, bei der mit vertieften Atemzügen der Schleim durch Weitenschwankungen der Bronchien behutsam aus den tiefen Bronchien herausgeführt wird - ihre Lungen selbst vom Schleim zu reinigen. Ergänzende Hilfsmittel wie der so genannte 'Flutter', in dem beim Ausatmen eine Kugel in Schwingung gerät, oder der RC Cornet, in dem ein abgeknickter Ventilschlauch befestigt ist (siehe Abbildung 1), sind weit verbreitet. Die Atemtherapie gehört zum Alltag des CF-Patienten wie das Zähneputzen: 2 bis 3 mal täglich sollte der zähe Schleim aus den Bronchien entfernt werden. Die Atemtechnik im Einzelnen vermittelt ein für Mukoviszidose-Patienten geschulte/r Krankengymnast/in.

Wissenschaftliche Untersuchungen widmen sich immer häufiger der Frage, ob bzw. warum sich sportliche Aktivitäten positiv auf den Krankheitsverlauf bei Mukoviszidose auswirken, und möglicherweise sogar die Lebenserwartung erhöhen. Regelmäßiges Ausdauertraining von mindestens drei mal dreißig Minuten pro Woche wirkt sich positiv auf die Lungenfunktion aus.

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Dockter, Gerd. Anne Dockter. [o.J.]. Physiotherapie in der Behandlung der Mukoviszidose: von der Klopfdrainage zum ganzheitlichen Therapiekonzept. Medizin im Dialog.
     
 
 
     
     
   
  Abbildung 1: Der RC Cornet versetzt die Bronchien in Schwingungen und lößt den Schleim.  
     
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